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Himmelsstürmer - Man walking to the sky

Jonathan Borofsky, documenta 9, 1992

Auf der Mitte des Friedrichsplatzes stand während der d9 der heimliche Publikumsliebling: „Man walking to the sky“ - der Himmelsstürmer - von Jonathan Borofsky. Dieses 25 m lange Stahlrohr mit einem himmelwärts schreitenden Mann aus Fiberglas, auf 2/3 Höhe steht jetzt hier auf dem Platz vor dem KulturBahnhof. 

Der Himmelsstürmer fand bei den Kasseler Bürgern im Laufe der d9 so viel Anklang, dass das Kunstwerk angekauft wurde. Ein Großteil der Kaufsumme von ca. 690.000 DM, nämlich 585.000 DM, wurden durch eine Bürgerinitiative gesammelt, weitere 100.000 DM spendete die Telekom.

Die Herstellungskosten des Kunstwerkes beliefen sich auf ca. 70.000 DM. Der Friedrichsplatz war als fester Standort für Borofskys Kunstwerk nicht geeignet, weil er für kommende Ausstellungen frei bleiben soll. Ursprünglich hatte der Künstler einen Standort im Grünen vorgesehen, die Bürger wollten ihn jedoch in ihrer Nähe haben und so kam er vor den KulturBahnhof. Für sie ist er das Symbol für eine optimistische und aufwärtsstrebende Entwicklung ihrer Stadt.

Der Himmelsstürmer hat eine Verwandte: Die Skulptur „Woman walking to the sky“ steht in Straßburg und sieht genauso aus wie der Himmelsstürmer am KulturBahnhof.

 
 

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