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landschaft im Dia

Küntlerkollektiv Haus-Rucker-Co, documenta 6, 1977

Ein anderes documenta-Kunstwerk, das von der documenta 6 (1977), ist der „Rahmenbau“ auch „Landschaft im Dia“ des Künstlerkollektivs Haus-Rucker-Co. Die Arbeitsgruppe wurde 1967 von Laurids Ortner, Günter Kelp genannt „Zamp“, und Manfred Ortner in Wien gegründet.

Der Rahmenbau besteht aus Stahl und Stahlgitter, hat eine Länge von 31 Metern, eine Breite von 16,50 Metern und eine Höhe von 14 Metern. Er liegt unterhalb der Terrasse zur Schönen Aussicht, und betont den einmaligen Ausblick in die barocke Parkanlage Karlsaue, die sich hier an den Friedrichsplatz anschließt.

Das Werk besteht aus einem großen Rahmen (14 x 14 Meter) aus Stahlgitter und aus einem viel kleineren 2,80 x 2,80m großen Rahmen aus Messing. Dadurch werden zwei verschieden große Landschaftsausblicke eingerahmt, wobei der kleinere einen Ausschnitt aus dem größeren Rahmen zeigt, was man als optische Feineinstellung sehen könnte.

Das Künstlerkollektiv möchte den Rahmenbau als „Architektur zur Wahrnehmung und Ergänzung irdischer Umwelt“ verstanden wissen, das heißt, die schon immer sichtbar gewesene Landschaft wird durch das Kunstwerk zu einem bewußten Wahrnehmungsfeld gemacht.

Vor 1906 stand an dieser Stelle ein Triumphbogen, der auf die einmalige topographische Lage der Stadt ebenso aufmerksam gemacht hat wie heute der „Rahmenbau“.

 
 

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