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Laserscape

Horst H. Baumann, documenta 6, 1977

Laserscape Kassel war ein offizieller Beitrag zur documenta 6, 1977. Dieses Kunstwerk des Düsseldorfer Künstlers Horst H. Baumann stieß bei der Kasseler Bevölkerung jedoch auf so große Begeisterung, dass man es zwei Jahre später, am 13. Januar 1979 als weltweit erste permanente Laser-Licht-Skulptur im öffentlichen Stadtraum bestaunen konnte.

2007 wurde die Anlage des Laserscape runderneuert, die alte Anlage hatte deutlich an Leuchtkraft verloren und musste noch mit Wasser gekühlt werden. Durch die Aktion „Mein Laser-Meter“ wurde ein Großteil der benötigten Summe erwirtschaftet und jeder Meter der 7,5 Kilometer langen Laserstrecke konnte von Kasseler Bürgern und Interessenten „gekauft“ werden.

Strahl eins führt direkt vom Fridericianum zum Zwehrenturm. Der zweite Strahl geht zum Hessischen Landesmuseum und wird von dort zum Herkules umgeleitet. Gleichzeitig wird der dritte Strahl auf das Dach der Orangerie in der Karlsaue geleitet.

Auf dem Dach der Orangerie ist ein weiterer Laser installiert, der ebenfalls drei Strahlen aussendet. Der erste Strahl geht durch die Parkachse in Richtung Schwanenpavillon und trifft dort auf das Wasser.

Zwei weitere Strahlen betonen die barocken Achsen der Karlsaue und folgen den Verläufen von Hirsch- und Küchengraben. Sie führen unter den jeweiligen Brücken hindurch und spiegeln sich dann auf den Wasserflächen.

Jeden Samstag leuchtet der Laser nun von Einbruch der Dunkelheit bis ca. 1 Uhr nachts. Das Kunstwerk Laserscape ist somit zum nächtlichen Wahrzeichen der Stadt Kassel geworden.

 
 
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