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Rutschen, shoppen, märchenhaft genießen: Das war der Kasseler Märchenweihnachtsmarkt 2018

Der Kasseler Märchenweihnachtsmarkt 2018 war in vieler Hinsicht ein voller Erfolg!

Auch, wenn die Temperaturen in den vergangenen Wochen meist über dem Gefrierpunkt lagen: Auf dem Kasseler Märchenweihnachtsmarkt war es in diesem Jahr so „rutschig“ wie noch nie. Dafür sorgte die neue Märchen-Eisrutsche auf der Treppenstraße, die in diesem Jahr Premiere feierte und vom ersten Tag an die Besucher begeisterte – genau wie die zahlreichen weiteren Attraktionen des Märchenweihnachtsmarktes, der in diesem Jahr rund 2,1 Millionen Menschen anzog.

„Unser Ziel war es, den Kasseler Märchenweihnachtsmarkt in diesem Jahr noch attraktiver zu gestalten“, sagt Andreas Bilo, Geschäftsführer der Kassel Marketing GmbH. „Das ist uns mit tollen neuen Highlights wie der Märchen-Eisrutsche und dem Grimms auf dem Friedrichsplatz gelungen. Im Zusammenspiel mit vielen hochwertigen Ständen und dem nochmals präsenteren Märchenthema hat der Weihnachtsmarkt dadurch weiter an Profil gewonnen. Und auch das vielfältige Rahmenprogramm kam hervorragend bei großen und kleinen Besuchern an.“

Das der Kasseler Märchenweihnachtsmarkt bei seinen Besuchern sehr beliebt ist, zeigt auch das Ranking bei Testberichte.de. Hier liegt Kassel deutschlandweit auf Platz 14 von 80 bewerteten Weihnachtsmärkten der größten Städte in Deutschland - mit 4,5 von 5 Sternen. Hessenweit ist er sogar auf dem ersten Platz.

Köstlichkeiten aus der Sterneküche

Zu einem Besuchermagneten entwickelte sich das neue „Grimms“ auf dem Friedrichsplatz, mit der traditionellen Königs-Alm auf dem Königsplatz eines der größten gastronomischen Angebote auf dem Märchenweihnachtsmarkt. In uriger Atmosphäre lud hier der Kasseler Starkoch Christoph Brand erstmals zum Genuss erlesener Köstlichkeiten ein. Ein Angebot, das bestens ankam, denn schon vor Beginn des Weihnachtsmarkts war das Grimms bereits weitestgehend ausgebucht.

„Die Guten ins Töpfchen …“

Zur Tradition des Kasseler Märchenweihnachtsmarktes gehört es, dass eine der berühmten Erzählungen der Brüder Grimm im Mittelpunkt des vorweihnachtlichen Treibens steht. In diesem Jahr verzauberten Aschenputtel und ihr „Hofstaat“ die Besucher – und das noch deutlich öfter als ihre märchenhaften Vorgänger in den vergangenen Jahren. „Durch die täglichen Auftritte unseres Aschenputtels und die Rundgänge an den Sonntagen war das Märchenthema in diesem Jahr noch präsenter als sonst,“ resümiert Andrea Behrens. „Auch diese Neuerung wurde von den Besuchern – insbesondere natürlich von Familien mit Kindern – äußerst positiv aufgenommen.“

Buntes kulturelles Rahmenprogramm

Ein stimmungsvolles musikalisches Programm trug ebenfalls zur besonderen Atmosphäre des Märchenweihnachtsmarktes bei. Daran hatte neben vielen anderen Künstlern und Ensembles auch die Kasseler Musikschule einen großen Anteil, die mit ihrem Kinderchor sowie ihrem Blechbläserensemble jede Woche auf der Adventskalender-Märchenbühne auf dem Friedrichsplatz vertreten war. Auch das beliebte Posaunenchortreffen auf dem Opernplatz durfte natürlich nicht fehlen. Abgerundet wurde das Programm unter anderem durch märchenhafte Theateraufführungen für Kinder und Lesungen der Autorin Conny Heinz, die spannende Episoden aus ihrem Buch „Operation Grimm“ vortrug.

Für weihnachtliche Stimmung der besonderen Art sorgte außerdem wieder der Besuch der beliebten Coca-Cola Weihnachtstrucks. Sie machten am 29. November in Kassel Station und verzauberten die Besucher auf dem Friedrichsplatz mit einer glitzernden Weihnachtswelt.

Late-Night-Shopping und Glowesabend

Zum vielfältigen Rahmenprogramm gehörte ebenfalls das Late-Night-Shopping, das am 30. November bis in die späten Abendstunden zu einem Bummel durch die City und über den Weihnachtsmarkt einlud. Bis 23 Uhr hatten die Geschäfte an diesem Freitagabend geöffnet, die Gastromoniestände verwöhnten die Besucher teilweise sogar bis Mitternacht mit ihren Spezialitäten.

Ein weiteres Highlight, vor allem für kleine Weihnachtsmarkt-Besucher, war der Glowesabend am Nikolaustag: Alle kostümierten Kids, die in einem der teilnehmenden Geschäfte einen Vers aufsagten, konnten wie in den Vorjahren eine süße Überraschung ergattern. Damit ließen die City-Kaufleute in Zusammenarbeit mit der Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) erneut eine alte Tradition aufleben, worüber in diesem Jahr sogar der HR mit einer Liveschaltung in der Hessenschau berichtete.

Reisegruppen aus Nah und Fern

Dass der Kasseler Märchenweihnachtsmarkt inzwischen weit über die Region hinaus beliebt und bekannt ist, ließ sich auch in diesem Jahr wieder an den vielen unterschiedlichen Autokennzeichen auf dem zentralen Busparkplatz ablesen. Ob Leipzig oder Herne, Belgien, Österreich oder die Niederlande: Reisegruppen aus ganz Deutschland und aus europäischen Nachbarländern hatten sich auf den Weg gemacht, um das einzigartige Ambiente des Kasseler Märchenweihnachtsmarktes zu erleben. Viele Busunternehmen kamen gleich mehrfach nach Kassel, buchten für ihre Gäste zusätzlich Stadtführungen oder kombinierten ihre Reiseangebote mit Museumsbesuchen. Auch dadurch wird der Weihnachtsmarkt-Tourismus immer mehr zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor, von dem die ganze Stadt nachhaltig profitiert.

„Es hat sich eben herumgesprochen, dass der Kasseler Märchenweihnachtsmarkt etwas ganz Besonderes ist,“ freut sich Andreas Bilo über diese Entwicklung. „Das wird durch spektakuläre Neuerungen wie die Märchen-Eisrutsche oder das Grimms noch unterstrichen“, ergänzt er. „Ich bin mir sicher, dass Attraktionen wie diese in den kommenden Jahren noch mehr Besucher anziehen werden.“

Guter Rutsch (bis) ins neue Jahr

Die Märchen-Eisrutsche kam bei den Weihnachtsmarkt-Besuchern übrigens so gut an, dass sie in die Verlängerung ging: Noch bis zum Ferienende am 13. Januar 2019 bestand die Gelegenheit, rasant wie noch nie die Treppenstraße hinunterzugelangen. Und auch die dazugehörige Glühwein-Pyramide blieb bis zu diesem Datum stehen. Keine Frage: Da hat Schausteller Sebastian Ruppert sich eine Attraktion ausgedacht, die auch in den kommenden Jahren nicht mehr vom Kasseler Märchenweihnachtsmarkt wegzudenken sein wird …

 

07.01.2019

 
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